Kohl weidene Kühe Glanvieh Bulle

Landwirtschaft und Gartenbau
 
Die Betriebsgemeinschaft bewirtschaftet zur Zeit ca 24ha Fläche, wovon im Durchschnitt 5 bis 6ha als Ackerland genutzt werden, der Rest ist Grünland zur Ernährung des Viehs.
Seit dem Dezember des Jahres 2006 haben wir von der Milchviehhaltung auf die Mutterkuhhaltung umgestellt. Der Grund war die zunehmende Arbeitsbelastung in den Bereichen Gemüsebau, Verarbeitung und Verkauf, die personell nicht mehr ausgeglichen werden konnte. Wir haben einen Teil unserer alten rotbunten Kühe behalten, die von nun an mit einem Bullen der Rasse Glanvieh belegt werden. Im Laufe der Generationen wird die jetzige Rasse somit durch das Glanvieh verdrängt. Diese alte Eifeler Rasse galt in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts als fast ausgestorben, hat sich jedoch inzwischen in der Mutterkuhhaltung und der Landschaftspflege bewährt. Wir können somit in der Zukunft in Zusammenarbeit mit qualifizierten Metzgern regelmäßig Rindfleisch anbieten.
Ausbauen wollen wir den Gemüsebau. Seit Jahren bauen wir für den eigenen Hofladen verschiedene Gemüse auf dem Feld an;Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Rote Bete, Weiß- und Rotkohl, Steckrüben, Porree und auch die anspruchsvolleren Kürbis, Blumenkohl, Broccoli, Salate, Endivien und vieles mehr. Obschon der Anbau bei uns nicht immer einfach ist, wächst gerade in unserem rauen Eifeler Klima qualitativ hervorragendes Gemüse heran.
Auch das Getreide für unser Vieh und für die hofeigene Backstube bauen wir selbst an. Dinkel und Roggen zum Beispiel sind seit 1989 ohne Saatgutwechsel nachgebaut. Man kann somit wahrhaftig von hofeigenen Sorten sprechen, die sich in optimaler Weise an unser Klima und unsere Böden angepasst haben.
Es versteht sich von selber, dass keine chemisch-synthetischen Spritz- oder Düngemittel auf dem Terrenhof eingesetzt werden. Der Mist unserer eigenen Kühe wird zu Kompost umgewandelt und bildet die Grundlage eines harmonischen Pflanzenwachstums, die biologisch-dynamischen Präparate, Hornmist und Hornkiesel, werden auf dem Feld ausgespritzt und wirken auf eine der Homöopathie ähnlichen Weise auf die Gesundheit des Pflanzenwachstums.
So wirken die einzelnen Betriebsteile ineinander und formen durch die Tätigkeit der mitarbeitenden Menschen ein ausbalanciertes Ökologisches System.